Montag, 22. August 2005

Arequipa und Colca-Canyon

Nach einem mehr oder weniger guten Start in Arequipa, bei dem wir gutglaeubig auf die Ortskundigkeit unseres Taxifahrers vertrauten, der uns versicherte, dass unser gewuenschtes Hostal schon ´total ausgebucht´ und alle weiteren, die wir ihm nannten ´viel zu teuer´ seien, sind wir einen Tag spaeter doch noch in unserem keineswegs ausgebuchten gemuetlichen Hotel mit Dachterrasse und Blick ueber die Stadt und die sie umgebenden Vulkane gelandet. Vorsichtshalber haben wir dann auch das Angebot eines schweizerischen Peruaners ausgeschlagen, mit uns umsonst eine Tour durch den Colca-Canyon- hier heisst er gleich immer der tiefste Canyon der Welt!egal obs stimmt eindrucksvoll ist er sowieso, guckt euch die Bilder an- zu unternehmen und im Anschluss mit ihm in sein Projekt im peruanischen Jungel zu fahren, obwohl es schon sehr verlockend war...Im Colca-Canyon waren wir trotzdem gestern bis heute und haben die Condore ueber uns hinwegsegeln lassen.

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In zwei Stunden gehts weiter, ueber Nacht nach Ica und von dort in die Oase Huacachina.

Freitag, 19. August 2005

Copacabana-Puno

Hallo,
also wie schon angekuendigt sind wir wenn auch einen Tag spaeter als geplant (nachdem Thilo in gnadenloser Schnelle seine ungewollte bakterielle Schwefelroelpsproduktion einstellen konnte) nach Copacabana gefahren. Der Plan war eigentlich gedacht, dass wir in Copacabana 2 Stunden Aufenthalt haben bevor wir umgehend weiter ueber die Grenze ins peruanische Puno fahren. Aber leider wurde unsere Aufenthalt in Copacabana auf wenige Minuten reduziert, da sich unser Bus kurz nach La Paz eine Verschnaufpause mit Keilriemenriss erlaubte, die uns um laut Fahrer mindestens 30 Minuten, tatsaechlich aber knapp 2 Stunden zurueckwarf.

(Auf dem Weg nach Copacabana entstanden 1000 schoene Bilder von denen wir euch hier das mickrigste praesentieren moechten:)

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So wurde aus dem geplanten Gang ueber den Kreuzweg in Copacabana mit Blick ueber den Titicaca-See nichts. Aufgrund der uns verbleibenden Zeit reduzierte sich auch das Mittagessen auf staubige Craecker und n Banaenschen. An der peruanischen Grenzabfertigung bekam Thilo ein Visum fuer 90 Tage und Johanna nach ausfuehrlicher Befragung und Photokontrolle auf Grund ihrer visuellen Erscheinung nach Bitte nicht nur fuer 10 sondern fuer ganze 30 Tage ein Visum.
Der 2stoeckige Bus schuettelte uns 3 Stunden lang an der Kueste des Lago Titicacas in Richtung Puno, der wohl nicht schoensten Stadt Perus, wo wir in dem wahrscheinlich nicht schoensten Hotel (mal abgesehen vom Namen: Hotel Margarita [Hallo Mami] ) abstiegen. Es war wie gesagt nicht das schoenste und auch nicht das bequemste, weder war es das billigste noch war das Fruehstueck ein Hochgenuss der Gefuehle, aber fuer die eine Nacht war es uns recht, denn es hatte einen Fernseher, der das Bild auf wundersame Weise verzerren konnte und es somit schier unmoeglich machte "Leon, der Profi" zu gucken.

Am naechsten Morgen verschliefen wir um 1 Stunde (und merkten 6 Stunden spaeter, dass wir wegen der Zeitverschiebung zwischen Bolivien und Peru doch nicht verschlafen hatten, was wiederum unserer Tagesplanung den entscheidenden Kick gab, denn wir hatten so noch genug Zeit, weiterzufahren nach Arequipa, der ciudad blanca, Hauptstadt des Suedens von Peru,wo wir jetzt sind), fuhren dann mit einem Mopedtaxi zum Hafen und versuchten dort, nachdem wir die Tickets zu den Islas de los Uros gekauft und das startklare Schiff bestiegen hatten, die faellige Hafentaxe mit 5 Bolivianos zu begleichen, was dem listigen Bootsmann natuerlich sofort auffiel. So sahen wir uns gezwungen, unsere Dollars an einem der Hafenbuden zu einem erbaermlich schlechten Kurs in Nuevos Soles umzutauschen. Der erste Teil der 30 minuetigen Bootsfahrt im gleissenden Sonnenlicht war von Johannas tragischem, vermeintlichem Sonnenbrillenverlust (und s war eine gute, die Thilo wie sich spaeter herausstellte fast nach Deutschland geschickt haette, denn wir fanden sie danach aus unerfindlichen Gruenden unversehrt in unserem unabgeschickten Paket)getruebt, was Thilo nicht daran hinderte, mit den peruanischen Compañeros ueber Geister, Goetter, Apus, Pishtacos, Makis, Huanyos, Quechua und Aymara zu philosophieren. (Denn wer weiss schon, dass die Industriemaschinen und die Eisenbahn mit Menschenfett betrieben wird,--> Lesetipp "Tod in den Anden" von Mario Vargas Llosa)
Die Uros leben auf aus Schilf gebauten, schwimmenden Inseln, ernaehren sich von Fisch, Enten und Touristen, die in Scharen auf die Inseln stroemen, sich mit den einheimischen Kindern photogarnieren lassen und sogleich wieder weiterziehen. Wir hatten das Glueck, nicht in einem dieser Touristenboote zu sitzen, sondern verbrachten unseren Vormittag mit einem erzaehlfreudigen Limeño, einem subofficier aus tacna und einem kleinen, suessen Alten voller Lebensweisheit. So konnten wir in Erfahrung bringen, dass die peruanischen Maenner der Dame ihrer Wahl einen Stein an den Kopf werfen, um ihre Paarungsbereitschaft zu testen. Antwortet die Dame ebenfalls mit einem gezielten Steinwurf an den Kopf des Herren, so darf dieser sich frei fuehlen ihr singend seine Liebe zu gestehen. Antwortet die Dame dagegen mit einem wuchtigen Stockhieb, so sollte der Herr weitere Annaeherungsversuche tunlichst vermeiden.
Wahrend den Inselbesuchen und Schilfrohrknabbern entstand dieses Prachtbild:

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Dienstag, 16. August 2005

tschuess La Paz

So liebe Leut,

heut ist der letzte abend la paz. Morgen um 7.30h fahren wir nach Copacabana an den Lago Titicaca, werden dort aber nur 2 Stunden verweilen und dann ueber die Grenze nach Peru fahren. Puno um genauer zu sein. Von dort aus werden wir dann wohl nen Tagesausflug auf die Insel Taquile und Los Uros ("die schwimmenden Inseln") machen.
Aber erst mal sind wir gespannt, ob uns der Bus morgen frueh wie angekuendigt auch vom Hotel (@pepe:bisher haben wir der Versuchung, den mit staendigem klingeln genau unter unserem fenster fuer seinen Verkauf werbenden Wecker durch gezielten Abwurf einer saftigen Mammut Papaya zum Schweigen zu bringen, widerstanden) abholen wird. Man weiss ja nie...
Manche Spoetter, wie z.B. unser neues Reisebuch (danke Antonio!), behaupten ja, La Paz sei ein einziger Markt, und ganz unrecht haben sie dabei ja auch nicht. Es gibt ganze Strassen mit lauter Staenden fuer Schuhe, fuer Obst, fuer gefaelschte Rucksaecke, fuer Kloschuesseln, Radios, man findet wirklich alles, man muss eben nur wissen, in welcher Strasse. Wir haben auch gestern und heute mit Einkaufen verbracht, in der Hoffnung dann ein dickes Paket per Nachnahme nach Deutschland schicken zu koennen... leider stellte sich erst, als wir mit dem fertig geschnuerten fast 5 Kilo schweren Paket voller schoener Lamawollmuetzen Hosen,Taschen usw im TNT Versende-Amt aufkreuzten, heraus, dass das eine Fehlinformation war und die ganze Sache mit etwa 200 Dollar teurer als geplant. Zum Glueck sind wir ja mit wenig Gepaeck losgezogen und verfuegen somit ueber weitere Kapazitaeten!
@margarita: vielleicht warens ja auch listige llamas, die lieber laut lamentierend lahmen, als leidend an ihrer last zu erlahmen.

Salar und Embryos

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So. Dieses Bild wird leider nur fuer kurze Zeit zu bewundern sein, weils fuer unsere mickrigen 3Mb die uns zur verfuegung stehen schlicht zu gross ist.
Enstanden ist es auf der Isla del Pescado. Das Weisse im Hintergrund ist wohlgemerkt kein Schnee oder Eis sondern Salz. Es schmeckt auch so.
Also geniesst es und freut euch auf weitere Bilder. Hier in La Paz haben wir aufgrund der Gefahr Opfer eines gewaltaetigen Raubmordes zu werden kaum Bilder gemacht. Die einzigen zwei extra fuer euch gemachte Bild hier von einem Stand auf der Strasse haenge ich gleich hintendran:

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Hier koennt ihr diese wunderschoenen Llama- ,Alpaca- & Vicuñamaskottchen sehen, die bereits vor ihrer Geburt oder kurz danach fuer reiligioese Zeremonien zweckentfremdet wurde. Alles natuerlich um Pachamama zu ehren...
geniesst es

Sonntag, 14. August 2005

La Paz

Holaria!
Uns gehts sehr gut, abgesehen davon, dass man hier in der nicht mal eine Orange essen kann, ohne zwischen den Schnitzen tief Luft zu holen (was wiederum bei der stadtstinkeluft nicht ganz empfehlenswert ist), weil man sonst total ausser Puste kommt. Wir haben uebrigens das gleiche hotelzimmer wie hagen, pepe und thilo vor 3 Jahren, das wo man seitlich runter auf die Plaza Equino runter gucken kann und morgens hoert wieviel die Socken gerade kosten, hm frische socken waeren gar nicht so schlecht... Fuer unsere 3-Tages-Tour durch die Salzwueste haben wir uns in Uyuni mit 4 lustigen Leuten-grueatzi antonio, hilaria, silvia und thio! s schwar wirklicch fuenfundfuenfzigmal huereguel!- aus der Schwitz, Italien und Oesterreich zusammengetan und wurden von Patricio im Jeep durch die unbeschreibliche Landschaft mit fata morganas, riesenkakteen, vulkanen, bunten lagunen und flamencos (deshalb kommt bald noch ein Photo hinterhergeschickt, haben wir jetzt aber grad nicht da oder ihr schaut auf thios webseite www.thio.ch) gekurvt und von Adelia mit Liebe aber leider wahrscheinlich auch mit Leitungswasser -aua-bekocht. Nachts war es wirklich bitterkalt, aber spaetestens um 9 abends ging eh das Licht/Strom aus und wir sind unter unsere schlafsackdeckenhuegellager mit waermeflaschen gekrochen. Vom Salar sind wir dann abgezweigt und nach San Pedro de Atacama in Chile gefahren, dort scheint das Geld gegenueber Bolivien im wahrsten Sinne des Wortes auf den neuen Strassen zu liegen und alles wirkte sehr europaeisch. Wir haben beide auf der Reise das echt spannende Buch " illegal in chile "von gabriel garcia marques gelesen, kennt jemand von euch den Film, den wurden wir naemlich gern mal sehen? Von dort sind wir dann nach Arica und von dort weiter ueber Putre durch den Lauca Nationalpark mit massig Vicuñas nach La Paz gefahren. und wir bemuehen uns in Zunkunft bei unserer Berichterstattung um Wahrung der Chronologie der Ereignisse, solltet ihr gerade etwas verwirrt sein...johanna und thilo

...

Auf der Fahrt nach La Paz durch den Parque Nacional Lauca (noch in Chile).


Parque Nacional Lauca (Chile)

...

Waehrend wir auf den Bus warten... Fuer ein Akustik-Selbstausloeserbild find ich s gar nicht so schlecht...
Der Bus kam und hat sogar gehalten, um uns mitzunehmen. Die Fahrt hat 6 Stunden gedauert



selbstausloeser
<br />

La Paz

Halloechen,
also seit geschtern sind mir in La Paz und uns wurde noch nix geklaut. Ich bin grade dabei ein paar Bilderchen reinzustellen. Es ist aber gar net so leicht...
Also uns gehts gut...
bis dann, thi

Freitag, 12. August 2005

Juhu

So liebe Leut.
Ganz nach dem Vorbild von Anna und Jule machen wir nu auch so n Webdingsbums. Wir werden taeglich unsere intimsten Gedanken preisgeben und diese mit Bildern zu untermalen wissen.

Aller wahrscheinlich nach wirds sowieso niemand interessieren, was aber nicht unsere grenzenlose Motivation fuer diese Sache aendert.
Falls ihr uns was schreiben wollt, dann benutzt doch bitte diese Plattform dafuer und euch sei gesagt, dass persoenliche Emails nicht mehr beantwortet werden. Ab nun zaehlt nur noch die Gemeinschaft!

Ausnahmen sind Liebesbezeugungen oder aehnliches...
Also dann mal viel Spass.

Johanna & Thilo

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